Bericht der Schulleiterin für den Elternrat am 5. Mai 2026

1) Einblick in schulische Veranstaltungen und das Schulleben

Neben den zahlreichen schriftlichen Abiturprüfungen, die noch bis Ende dieser Woche andauern, hatten unsere Schülerinnen und Schüler erneut vielfältige Gelegenheiten, ihre Talente in Wettbewerben unter Beweis zu stellen:
Der Medienkurs 8 von Frau Hinrichs hat erfolgreich mit digitalen Fotoarbeiten am 10. Fotowettbewerb der Hamburger Triennale teilgenommen. Das diesjährige Thema „Ich sehe dich, ich sehe dich anders“ („In the face of the other“) eröffnete vielfältige kreative Interpretationsmöglichkeiten. Mehrere Arbeiten aus dem Kurs wurden von der Jury prämiert und werden im Rahmen der Triennale der Photographie ausgestellt. Die feierliche Eröffnung findet am 9. Juni 2026 um 17 Uhr im Auditorium der Deichtorhallen statt.

Auch beim bundesweiten Schülerwettbewerb Junior.ING engagierten sich unsere Schülerinnen und Schüler erneut mit großem Einsatz. Mit über 6000 Teilnehmenden gehört der Wettbewerb zu den größten seiner Art in Deutschland und bietet jungen Talenten die Möglichkeit, technisches Verständnis und Kreativität zu verbinden. Die diesjährige Aufgabe stand unter dem Motto „Arena – gut überDACHt“ und verlangte die Planung und den Bau einer überdachten Freiluftarena. Neben gestalterischen Aspekten mussten auch funktionale Anforderungen erfüllt werden. Der Kunstkurs der Jahrgangsstufe 10 von Frau Hinrichs stellte sich dieser Herausforderung mit großem Ideenreichtum: Insgesamt entstanden 12 eigenständig entworfene und realisierte Modelle. Die Vielfalt und Qualität der Ergebnisse verdeutlichen eindrucksvoll das Potenzial unserer Schülerinnen und Schüler. Besonders erfreulich: Eines der Modelle wurde bei der Preisverleihung am 23. April 2026 ausgezeichnet.

Am 9. und 10. April fand der Landeswettbewerb „Jugend forscht Hamburg 2026“ statt. 76 Nachwuchsforscherinnen und -forscher präsentierten dort ihre Projekte als Siegerinnen und Sieger der Regionalrunde. Das Luisen-Gymnasium wurde durch Maximilian Ilguth und Benedikt Rau (Klasse 6b) vertreten. Sie stellten ihr Projekt „Wachstum von Bohnen unter erhöhter CO₂-Konzentration“ vor und wurden mit einem hervorragenden 3. Preis ausgezeichnet. Darüber hinaus erhielt Frau Göllnitz den Lehrersonderpreis für ihr besonderes Engagement in der Betreuung von Jugend-forscht-Projekten.

Wir gratulieren allen Beteiligten herzlich zu diesen Erfolgen und freuen uns auf weitere spannende Projekte.

Im April durften wir unsere Austauschschülerinnen und -schüler aus Paris begrüßen; der Gegenbesuch erfolgt Ende Mai.
Ebenfalls im April fanden die Rückmeldungsgespräche zur laufenden Unterrichtsarbeit in den Klassen 5 bis 12 statt. In Gesprächen mit den jeweiligen Fachlehrkräften reflektieren die Schülerinnen und Schüler auf Grundlage des Leitfadens zur Leistungsbeurteilung ihren Lernstand und ihre Mitarbeit. Dies fördert die Fähigkeit zur realistischen Selbsteinschätzung, schafft Transparenz in Bezug auf Bewertungskriterien und stärkt Eigenverantwortung sowie Motivation.

Am 14. April fand die Pädagogische Jahreskonferenz unter dem Titel „Schule als guter Ort – Wie wollen wir in Zukunft lernen, lehren und leben?“ statt. Vor dem Hintergrund einer sich wandelnden, zunehmend von Künstlicher Intelligenz geprägten Welt sowie vielfältiger gesellschaftlicher Herausforderungen gewinnt diese Frage zunehmend an Bedeutung. Gemeinsam mit Lehrkräften und Vertreterinnen und Vertretern der Schülerschaft haben wir uns Zeit genommen, zentrale Perspektiven einer zukunftsorientierten, potenzialfördernden Bildung zu entwickeln. Die Ergebnisse wurden dokumentiert und bilden eine wichtige Grundlage für die weitere Schulentwicklung.

2) Einblick in die Schulentwicklungsarbeit

Aktuell arbeiten wir an der Aktualisierung der technischen Ausstattung unserer Schule. In fünf Unterrichtsräumen werden digitale Boards installiert, die die bisherigen Beamer ersetzen und erweiterte didaktische Einsatzmöglichkeiten bieten. Eine Analyse der Probleme in den Computerräumen hat ergeben, dass diese auf defekte Netzteile zurückzuführen sind. Durch die Anschaffung neuer Netzteile können 55 PCs wieder in Betrieb genommen werden. Aufgrund der finanziellen Rahmenbedingungen wird es ab dem kommenden Schuljahr nicht mehr möglich sein, die IT-Wartung durch einen externen Dienstleister sicherzustellen. Künftig wird diese Aufgabe überwiegend intern organisiert, ergänzt durch punktuelle externe Beratung.
Die bislang auf verschiedene Verantwortliche verteilte Beratung im Bereich Lernen sowie Förder- und Fordermaßnahmen soll künftig stärker verzahnt werden, um eine kohärentere Unterstützung der Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten.
Das Projekt „Meine Projektstunde“, das in Jahrgang 10 eigenverantwortliches, interessengeleitetes und projektorientiertes Lernen fördern soll, wird den Eltern noch vor den Sommerferien vorgestellt.
Zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität im Altbau (Haus A) arbeiten wir derzeit an mehreren Maßnahmen: der Neugestaltung des Eingangsbereichs, einem abgestimmten Farbkonzept (in Abstimmung mit dem Denkmalschutz; die Finanzierung wird durch Schulbau Hamburg geprüft) sowie an einer inhaltlichen und räumlichen Neuausrichtung der Vitrinen aus den Fachbereichen.

3) Ausblick auf Veranstaltungen und Arbeitsschwerpunkte

Die Ensembles des Luisen-Gymnasiums beteiligen sich mit mehreren Konzerten an der Reihe „Hamburger Schulen musizieren 2026“, dem größten schulmusikalischen Festival der Stadt, organisiert vom Bundesverband Musikunterricht (BMU). Die Konzerte finden unter anderem im Bergedorfer „Haus im Park“ sowie im Rahmen eines Begegnungskonzerts mit der Schule Hirtenweg in Altona statt.
Mitte Juni stehen die mündlichen Abiturprüfungen an.

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